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Weinrebe im 1 Jahr

Unser Ziel ist nur 1 möglichst langer Trieb zu bekommen! Warum und wie?

Im Prinzip warten bis Mitte Mai ist ein Vorteil  weil Jungrebe im Kalten Boden in der Entwicklung stark ausgebremst wird.

Im Container hat Rebe Vorteil das sie sich viel schneller entwickelt weil Außentemperaturen  über +15 bis+25C° sind und das man ganz schnell und bequem Rebe vom Frost schützen kann.

Weiterer Vorteil ist das bis 15 Mai Boden warm wird und Rebe dreimal so groß bis dorthin wird wie im Boden das wäre.

Der größte Vorteil hat Rebe aber dann, wann wir sie nach dem rauspflanzen endspitzen, damit sie nicht weiter wachsen kann!

Was passiert dann mit der Rebe die endspitzt war, viel Blattmasse hat und ist in lockeren, fruchtbaren und warmen Boden ausgepflanzt?

Sie wird versuchen ihr Triebwachstum zu regenerieren und dafür braucht sie verzweigte lange Wurzeln die sofort anfangen zu wachsen um Druck in der Pflanze zu erhöhen damit neue Spitze aus den Geizen starten kann.  Bis dahin wird Rebe mit Photosynthese  und relativ hohe Laubmasse ihre Wurzelmasse schnell verzweigen und verreiten. Dadurch wird Wurzelmasse schneller wachsen wie die Laubmasse  und weil wir nur ein Trieb haben wird dieser Trieb immer schneller und schneller wachsen , wo bis Herbst  zwei Meter oder sogar bis zu 7M länge Trieb werden kann!

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Warum Containerreben vor Eisheiligen nicht rauspflanzen?

Alle Containerreben die man in Frühjahr gekauft hat, dürfen nur nach der Eisheiligen ca.10-15 Mai je nach Standort und bis zum Winter rausgepflanzt werden. Meiste Jungreben überwintern in Gewächshäusern und sind an unseren Standort nicht angepasst und können und werden vom Frost beschädigt werden.

Jungreben kann man bequem in Containern im Garten oder Balkon bis 15 Mai wie Blumen  am Standort pflegen,  damit sie sich adoptieren.

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Warum wir Jungreben auf zwei sichtbaren Augen schneiden?

Ressourcen was junge Rebe ein Jahr davor gespeichert hat sind begrenzt! Für den guten Start braucht junge Rebe gut verzweigte Wurzelmasse. Bei umpflanzen der Rebe sind ihre Wurzeln beschädigt oder im Container zusammen verflochten, verwachsen das die Wurzeln im Nachteil sind!

Wenn wir alle Augen oberhalb Veredelungstelle dran lassen da wird Balance zwischen Vegetativemasse und Wurzelmasse gestört und Rebe kann nicht richtig durchstarten.

Jungreben die kurz geschnitten sind, sind im Vorteil weil Ressourcen nicht so schnell verbraucht werden und dadurch sie ihre Wurzeln neu bilden oder umstrukturieren kann.

Warum alle Rebschulen schneiden auf zwei sichtbaren Augen und Gartenzentren nicht?

Rebschule ist daran interessiert dass Jungreben gut und gleichmäßig starten dass der Winzer schnell möglichst Ertrag ernten kann. Gartencenter ist nur daran interessiert dass Rebe möglichst attraktiv aussehen kann.

 

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Ein Plus für die Weintrauben-Kerne

Die Kerne in den Weintrauben sind viel mehr als nur lästiges Übel beim Essen. Viele der in Traubenkernen enthaltenen Pflanzenstoffe sollen entzündungshemmend sowie antioxidativ wirken. Auch eine Hemmung bestimmter Krebszellen wird den Wirkstoffen nachgesagt. Einen Extrakt aus den Kernen findet man in Nahrungsergänzungsmittel mit Traubenkernextrakt (OPC = Oligomere Proanthocyanidine).

Damit sich beim Essen diese Stoffe jedoch entfalten, ist es wichtig, dass Sie die Kerne zerbeissen – nur durch die Magensäure werden die Stoff nicht gelöst.

Übrigens enthalten auch die „kernlosen“ Trauben im Beginn Ihrer Wachstumsphase kleine Kerne, diese verkümmern aber im Laufe des Wachstums und bilden sich zurück. Beim Verzehr sind die verbleibenden Kerne kaum zu bemerken.

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Warum sind Weintrauben so gesund?

Nach der Ernte sind Ihre Erntekörbe prall gefüllt und die Trauben warten darauf weiterverarbeitet oder vernascht zu werden. Die Trauben sind nun gefüllt mit einer geballten Ladung gesunder und nützlicher Wirkstoffe, Vitamine und Mineralstoffe – sowohl als Wein als auch als Nascherei!

Trauben enthalten nicht nur die Vitamine A, E, K, B und C sowie Biotin und Folsäure, sondern auch Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Eisen. Proteine und Fettsäuren sind lediglich in geringen Mengen enthalten.

Besonders die sekundären Pflanzstoffe wie Resveratrol, Quercetin, Betacarotin und Lutein machen die Weintrauben so gesund. Besonders reich an Resveratrol sind rote Weintrauben.

Sekundäre Pflanzenstoffe besitzen krebshemmende Substanzen. Des weiteren sind die Früchte antimikrobiell, entzündungshemmend, cholesterin- und blutdrucksenkend.

Gründe genug, um sofort selber mit dem Anbau dieser gesunden Früchte anzufangen!